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December 01 2010

Baumfällungen im Querumer Forst haben begonnen

Seit Dienstag, den 30. November,  fallen erneut Bäume für die Verlängerung der Start- und Landebahn des Braunschweiger Regionalflughafens. 15 Hektar des Eichen-Hainbuchenwaldes wurden bereits Anfang des Jahres gerodet.

Nun sollen 17 weitere Hektar folgen; zusätzlich müssen auf 20 Hektar die Baumkronen gekappt werden. Bisher ist ein Harvester im Einsatz, der an verschiedenen Stellen des betroffenen Gebietes mosaikartig kleine Flächen rodet. Wahrscheinlich sollen damit erstmal Lagerflächen für die gefällten Bäume geschaffen werden. Begleitet werden die Arbeiten von zwei Polizeistreifen, die möglichen aufkommenden Widerstand im Auge behalten sollen. Im Januar gab es zahlreiche Behinderungsaktionen von Ausbaugegnern.

Der Protest trifft sich täglich um 15 Uhr auf dem Parkplatz des Sportheims in Waggum zu einer Mahnwache und freut sich über zahlreiche Unterstützung. An diesem Samstag, dem 4. Dezember, findet um 11 Uhr eine Demonstration in Braunschweig am Kohlmarkt statt.

Geschrieben von Aglaia Abel, posted by

November 28 2010

„Betonköpfe absägen – Querumer Forst erhalten“

Freitag Mittag entrollten wir ein Transparent mit der Botschaft “Betonköpfe absägen – Querumer Forst erhalten” vom Braunschweiger Rathaus. Am Eingang erlaubte uns der Pförtner den öffentlich zugänglichen Rathausturm zu besichtigen. Oben angekommen mussten wir aufgrund der Höhe erstmal schlucken, 40-50 Meter sind eben doch schon einiges. Doch da wir ausgebildete und gut ausgerüstete KletterInnen sind, setzten wir unser Vorhaben problemlos in die Tat um. Unten wurden sie von den BesucherInnen des Weihnachtsmarkts, der vor dem Rathaus stattfand, bejubelt.

Die in etwa 45 Metern Höhe hängenden Aktivisten

Die in etwa 45 Metern Höhe hängenden Aktivisten

Mit der Aktion wollten wir auf die kurz bevorstehende Naturzerstörung aufmerksam machen. Mit dem Querumer Forst handelt es sich um einen sehr alten Eichen-Hainbuchenwald, der für die Verlängerung der Start- und Landebahn des regionalen Flughafens fallen soll. Dass wieder einmal Natur sinnlos zerstört werden soll, um einen unbedeutenden Regionalflughafen auszubauen, wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinitiativen vor Ort nicht widerstandslos hinnehmen.

von Aglaia, posted by

November 24 2010

Braunschweig: Waldfrevel für überflüssigen Flughafenausbau verzögert sich

Im Querumer Forst bei Braunschweig sollen über 10.000 Bäume „eingekürzt“ werden, um die Rollbahn des Provinzflughafens zu verlängern. Doch die ursprünglich für gestern geplante Kronenrasur hat noch nicht begonnen. Offiziell sind es Kapazitätsprobleme, doch möglicherweise hat die Flughafengesellschaft auch ein Problem mit der EU-Kommission. Denn diese prüft, ob die im Januar begonnenen Rodung und Kappung gegen europäisches Umweltrecht verstößt. Ein zweites Problem sind die Finanzen. Angeblich sichere Fördermittel fehlen. Der überraschende formale Rückzug vom wichtigsten Nutznießer des Ausbaus, der Volkswagen AG, aus der Flughafenbetreibergesellschaft, könnte hier seine Ursache haben. Die örtlichen Bürgerinitiativen und ROBIN WOOD halten die Augen offen …

Hintergrund zum Ausbau des Braunschweiger Flughafens

November 18 2010

Fällungen im Querumer Forst?

Ab dem 22. Dezember soll der Ausbau des Braunschweiger Flughafens weiter gehen – trotz Protesten der AnwohnerInnen.

Der Flughafen soll im Wesentlichen ausgebaut werden, damit VW-Manager einen kürzeren Weg haben. Von Braunschweig bis zum Flughafen Hannover-Langenhagen wären es sonst nur 75 Kilometer westwärts. Nach Osten wären es weniger als 100 Kilometer bis zum Flughafen Magdeburg. Trotzdem sollen im Querumer Forst 60.000 Bäume für die Verlängerung der Asphaltpiste fallen oder gekappt werden. Der alte Baumbestand soll weichen, damit VW-Manager ab Braunschweig starten können.

Weitere Informationen gibt es unter www.querumer-forst.de

October 23 2010

Mehr als 10.000 beim Castor-Strecken-Aktionstag

Auch in der breiten Fläche gibt es Widerstand gegen die CASTOR-Transporte quer durch das Land. An drei Strecken, wo demnächst Transporte stattfinden sollen, gab es Proteste – insgesamt an mehr als 120 Orten. Diese reichten vom Infostand, über Demonstrationen mit bis zu 3.000 Menschen in Hannover bis hin zu Treckerblockaden einer Schienenstrecke.

Aktive von ROBIN WOOD waren unter anderem in Kassel, Braunschweig, Lüneburg und Groß Gerau mit dabei. Bei und trudeln nun die ersten Fotos und Berichte ein, weitere Infos gibt es unter castor-strecken-aktionstag.de

Endlagersuche in Groß-Gerau erfolglos

Trotz intensiver Bemühungen konnten Aktive der Robin Wood Regionalgruppe Rhein-Main, unterstützt durch ortskundige Bürger, in Groß-Gerau keinen geeigneten Ort für ein Atommüllendlager finden. Auch eine Aktion zur dezentralen Endlagerung scheiterte.  Kein einziger Groß-Gerauer Bürger war bereit eine kleine Dose Atommüll dezentral in der eigenen Wohnung zu lagern, obwohl dies die gefährlichen Castortransport unnötig machen würde und die eigene Wohnung wahrscheinlich weniger von einem Grundwassereinbruch gefährdet ist als gewisse Salzstöcke, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums erkundet werden.

Obwohl 35 Experten, unterstützt von einer Sambagruppe und in Begleitung von Polizei, einige Zeit in Groß-Gerau unterwegs waren konnte als einziges Ergebnis festgestellt werden, dass aufgrund von nicht vorhandenen Endlagermöglichkeiten, Atommüll zu vermeiden ist und noch laufenden Atomkraftwerke sofort stillzulegen sind. (von Andreas Ihl)

Endlagersuche in Großgerau erfolglos / Foto: Andreas Ihl - ROBIN WOOD

Endlagersuche in Groß-Gerau erfolglos / Foto: Andreas Ihl - ROBIN WOOD

Kassel:

Kasse: Strahlenopfer werden abtransportiert / Foto: Regina Möller / ROBIN WOOD

Kassel: Strahlenopfer werden abtransportiert / Foto: Regina Möller / ROBIN WOOD

Es ist fünf vor zwölf.
Atomalarm in der Kassler Innenstadt!
Unzählige Verletzte werden am Königsplatz von Menschen mit Gasmasken und Schutzanzügen mit Schubkarren abtransportiert.
“Marmor, Stein und Eisen bricht aber unser Widerstand nicht”, so klingt es anschließend beim Demonstrationszug, der vorbei am Rathaus bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe führt. Mit einem Blick von der Brücke auf die mögliche Castorstrecke wird die Aktion beendet.

Organisationsbüro:

Koordinationsbüro des Castor-Strecken-Aktionstages

Braunschweig: Koordinationsbüro des Castor-Strecken-Aktionstages

Aktionen an mehr als 120 Orten zu unterstützen ist auch kein Zuckerschlecken, deshalb geht unser Dank an die fleißigen Organisator_innen hinter den Kulissen.

February 03 2010

Offener Brief an VW und Film zum Querumer Forst

In einem von ROBIN WOOD initiierten offenen Brief fordern acht Umweltverbände von VW, die Arbeiten im Querumer Forst bei Braunschweig zu stoppen.

Der Querumer Forst soll für eine Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg gefällt werden. Dies ist für VWs Firmenjet nötig, damit die Manager nicht mehr wie bisher ca. 60km fahren müssen, um im voll betankten Flugzeug um die Welt zu reisen.

Der NABU Niedersachsen hatte versucht, auf gerichtlichem Weg einen Baustopp zu erzwingen, leider ohne Erfolg. Vom Flughafenausbau betroffen ist ein Naturschutzgebiet mit mehr als 200 Jahren alten Eichen und Hainbuchen gibt. Noch können die sinnlosen Arbeiten gestoppt werden, auch wenn bereits einige Hektar Wald gefällt wurden.

Auch extra3 nahm sich des Problems an und kommentierte das Projekt in gewohnt ironischer Weise.

Mitunterzeichner des offenen Briefes zur Rettung des Querumer Forsts sind u.A. der BUND Niedersachsen  und das Forum für Umwelt und Entwicklung.

January 16 2010

Rodungen im Querumer Forst blockiert

Im Querumer Forst haben mehr als 100 Menschen die Rodungsarbeiten für eine Verlängerung der Startbahn des Flughafens Braunschweig/Wolfsburg blockiert.

Die Umweltschützer, meist Anwohner_innen aus dem Nachbarort, gingen in das Gebiet und blockierten die sogenannten Harvester. Polizei und Waldarbeiter brachen darauf hin die Arbeiten ab.

In der Nähe ist auch ein Waldcamp entstanden, um gegen die Fällungen zu protestieren. Die Einwohner_innen blockierten unter anderem Baumaschinen durch eine Sitzblockade für mehr als eine Stunde.

Der Flughafen soll im Wesentlichen für VW ausgebaut werden. Ein gefällter Baum bindet im Übrigen die durchschnittlichen Jahresemissionen eines VW-Mittelklassewagens. 60.000 Bäume sollen gefällt werden.

Die Fällungen im Querumer Forst und der Bau der Moorburgtrasse zeigen einige Gemeinsamkeiten: Bei beiden Projekten wurden und werden die Interessierte ausgeschlossen. Eine Teilnahme an den Planungsentscheidungen ist bei beiden Projekten ausgeschlossen und Klagen der Umweltverbände wurden abgewiesen.

Um so wichtiger ist es zu zeigen: So nicht!

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