Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

December 31 2010

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende

ROBIN WOOD hat sich auch im Jahr 2010 an vielen Brennpunkten für den Umweltschutz eingesetzt und dabei einiges erreicht.

Zu Beginn des Jahres haben Aktivist_innen Bäume im Hamburger Gählerpark für mehr als drei Monate besetzt, um die Vattenfall-Trasse zu stoppen – Erfolgreich! So konnte ein Stück von Hamburgs grünem Gürtel gerettet werden.

Ein weiterer Erfolg ist uns durch eine Unterschriften-Aktion beim Kampf gegen den Raubbau-Konzern „Gunns“ gelungen, der sich nun aus Tasmaniens Wäldern zurückzieht und verzichtet dort Urwälder kahlzuschlagen.

Während der vierwochigen Floßtour von Stuttgart nach Frankfurt am Main, die unter dem Motto „Klimaschutz selber machen!“ stand, haben Aktive durch Infostände und Aktionen auf die Herausforderungen des Klimawandels aufmerksam gemacht und gezeigt wie jedeR zum Klimaschutz beitragen kann.

Aktion gegen das Klimakiller-Kraftwerk von EnBW

Aktion gegen das Klimakiller-Kraftwerk von EnBW

Über das Jahr hinweg gab es immer wieder Aktionen gegen Atomkraft. Angefangen mit einem dezentralem Aktionstag an verschiedenen AKW-Standorten im Vorfeld des Tschernobyl Jahrestages am 26. April, bei dem bundesweit mehr als 120.000 Menschen gegen Atomkraft demonstrierten. Bei den CASTOR-Transporten nach Gorleben und zuletzt nach Lubmin hat
sich ROBIN WOOD bei dem breiten und bunten Protest beteiligt. Bei dem Transport nach Lubmin gelang Aktivist_innen eine spektakuläre Blockadeaktion durch die der Transport mehr als sechs Stunden aufgehalten wurde.

Zwei RobinWood-Aktive ketteten sich im Gleisbett des Lubmin-Castors an (Foto: C. Grodotzki/ROBIN WOOD)

Noch immer gilt es 120.000 ha Urwald in Indonesien zu retten, die durch das Anlegen von Palmölplantagen bedroht sind. Deshalb gab es eine Aktionsserie gegen die dort agierenden Raubbau-Konzerne „Unilver“ und „Wilmar“. Diese stehen auch im internationalem Jahr der Wälder 2011 weiter in unserem Fokus. Vor kurzem hat eine Online-Kampagne zum Schutz von Schwedens einzigartigen Urwäldern begonnen, die durch das rücksichtslose Abholzen in Schweden bedroht sind.

Nicht zu vergessen ist die Beteiligung von ROBIN WOOD am Protest gegen „Stuttgart 21“. Aktive  von ROBIN WOOD haben durch Aktion während des gesamten Jahres auf die Probleme des Sackgassenprojektes aufmerksam gemacht und sich für den Erhalt des Kopfbahnhofes stark gemacht. Gegen Stefan Mappus klagen wir, weil er uns zur Eskalation der Situation Berufsdemonstranten nannte.

Doch all das wäre nicht möglich gewesen ohne die vielen Spenden und die tatkräfige Unterstützung vieler Menschen. Aus diesem Grund sagen wir DANKE! an Alle die uns Unterstützen.

Unterstützen Sie BITTE unsere Aktiven durch Spenden auf das Rechtskonto, denn leider kommen auf diese immer wieder Kosten durch Prozesse zu. Danke!

von Michi und

December 15 2010

LKA Baden-Württemberg bespitzelt gewaltfreien Widerstand

In Heidelberg ist vor wenigen Tagen ein V-Mann des Landeskriminalamtes (LKA) aufgeflogen.

Der als “Simon Brenner” auftretende Mann (der unter dieser gefälschten Identität auch an der Uni Heidelberg immatrikuliert ist) war in verschiedenen offenen politischen Gruppen in Heidelberg aktiv. Offizielle Aufgabe war nach eigenen Angaben Ausforschung der Antifaschistischen Aktion  Heidelberg. Allerdings  hat “Simon Brenner” vorrangig  studentische Gruppen bespitzelt, die zu Ökologie und Atomkraft oder Antirassismus arbeiten. Zudem war er  an der Vorbereitung der süddeutschen Anti-Castor-Proteste und der Sitzblockade  in Berg beteiligt. Im August 2010 nahm “Simon Brenner”  an einem Baum- und Aktionsklettertraining in Süddeutschland teil. Diese Trainings sind die Basis für viele gewaltfreie Protestaktionen von Robin Wood und anderen Gruppen. “Simon Brenner” hat dort sicher nicht nur Klettern gelernt, sondern die Gelegenheit genutzt, Strukturen und Vernetzungen unter BaumklettererInnen auszuspionieren und weiter zu geben. Inwieweit auch die Proteste gegen Stuttgart 21 von “Simon Brenners” Tätigkeit beeinflusst wurden, ist bislang unbekannt. Auch das Robin Wood Floß hat “Simon Brenner” besucht, als es in Heidelberg lag und sich dort einige Stunden mit FloßfahrerInnen unterhalten. An Robin Wood Aktionen war “Simon Brenner” nach bisherigen Erkenntnissen nicht beteiligt.

Für den Einsatz dieses verdeckten Ermittlers fehlt jegliche Rechtsgrundlage, da gegen keine der ausgeforschten Gruppen und Personen ein Straftatverdacht bestand oder besteht.  Die Kriminalisierung politischer Gruppen nimmt mittlerweile ungeheuerliche Ausmaße an, gewaltfreie Aktionen werden offensichtlich als schwerwiegende Straftaten gesehen, gegen die rechtswidrige Mittel eingesetzt werden dürfen. Erneut zeigt die Regierung Mappus, dass sie jedes Augenmaß in der politischen Auseinandersetzung verloren hat. Gleichzeitig ist der Einsatz von verdeckten Ermittlern ein Schlag gegen den Wunsch vieler politisch aktiver Menschen, offen und vertrauensvoll miteinander umzugehen und offen für neue Gesichter in politischen Strukturen zu sein.

Wir erwarten, dass das LKA und die Regierung von Baden-Württemberg umgehend Stellung zu diesen Vorgängen nimmt, offen legt welche Informationen übermittelt wurden und diese löscht.

August 22 2010

Flosstour Film Teil 2 – Weiterfahrt bis Mannheim

Nun ist auch der zweite Teil der Floßtour-Dokumentation von Quer-TV online.

Es gibt Einblicke in das Floßleben, in Heilbronn nehmen einige FlößerInnen an einer kleinen „Atom-Alarm”-Demo teil. Wir beobachten das nervöse Verhalten der Wasserschutzpolizei beim Vorbeifahren an Kohlekraftwerken und AKWs.
Und als Höhepunkt wird ein Kran von Robin Wood Aktiven auf dem Gelände des Mannheimer Kohlekraftwerks besetzt.

den ersten Teil gibt es hier……

August 17 2010

Floßfilm – erster Teil – online

Heute wird das Floß gerade erst aus dem Wasser gehoben, und schon ist der erste Teil eines Dokumentarfilms über die Floßtour von QuerTV online.

Der Dokumentarfilmer Willfried Jaspers begleitete in diesem Jahr die Floßtour “Klar zum Entern! Klimaschutz selber machen!”. Er hat darüber einen Film gemacht, der das Leben auf dem Floß inkl. einer ROBIN WOOD-typischen Kletter-Aktion ganz aus der Nähe zeigt und in dem viele Aktiven selbst zu Wort kommen.  Weitere Teile des Films werden folgen.

August 15 2010

Floßtagebuch Teil 4 Rüsselsheim-FFM

Ungewöhnlich für ein Floß geht es nun flußaufwärts den Main hinauf nach Rüsselsheim, Kelsterbach und Frankfurt (Main). Dies alles sind Orte, die mit der Waldbesetzung gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens durch ROBIN WOOD und andere Aktive verbunden sind. Vor Ort gibt es eine sehr gute Unterstützung durch die Regionalgruppe Rhein-Main.

Mainz-Rüsselsheim 12.08.

Früh fahren wir los, entgegen dem Strom und eigentlich eine kurze Strecke, doch eine Schleuse bremst uns etwas. Gegen 15.00 Uhr erreichen wir Kelsterbach.

Vor dem Treidlerdenkmal treideln einige Leute von RoWo, attac und Schaulustige das Floß etwas – und zur Überraschung aller funktioniert dies auch leidlich. Am Steiger erwarten uns Pressevertreter und viele Interessierte. Es dauert schon mehr als 1 Stunde um allen nur “Hallo” zu sagen. Daniel und Alex eilen ins Radio Rüsselsheim

Andreas und Anne haben ihre Liegefahräder als Anschauungsobjekte mitgebracht und wir setzen uns in die Strandbar, die wir nutzen können. Dort gibt es ein 3-Gänge Menu und interessante Gespräche. Auch Landtagsabgeordnete besucht uns und wir diskutieren die Grenzen von Parteien – in Hamburg hatten wir ja eine Baumbesetzung gegen die Grünen und bei der Waldbesetzung in Kelsterbach gab es ja auch einige Reibereien mit der Linken. Von den anderen Partein ganz zu schweigen, welche die Milliardenprojekte durchbringen wollen.

Das Wetter ist kühl, aber beständig, gelegentlich nieselt es leicht und so lassen wir das Floßkino ausfallen. Auch Sara-Ann besucht uns und wir sitzen in der geschlossenen Strandbar noch bis tief in die Nacht.

Kelsterbach 13.08.

Gegen 11.00 Uhr fahren wir los Richtung Kelsterbach. Im Winterhafen von Feudenheim setzen wir Alex V. und Anna ab. Gegen 15.30 Uhr erreichten wir Kelsterbach und schon von weitem winkten uns viele Menschen. Sie empfingen uns mit Fahnen und Gesang.

Auf uns warteten die WIK und die Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau. Auch Andreas, Dirk, Daniel, Joachim und Anne sind wieder da-unsere Landcrew quasi. Es gibt veganen Kuchen, mehrere Infostände, Biowein…. Super nett!
Auch die Pressevertreter_innen finden etwas zu schreiben und zwei unauffällige Herren im Auto finden genug Motive zum filmen und fotografieren. Paddy und Uli bieten ein Schnupperklettern an und so können sich die Menschen einige Meter in den Baum bewegen.

Der “Empfang” dauert bis in die Dämmerung und wir können einige überzeugen, uns am nächsten Tag auf dem Floß zu begleiten.

Kelsterbach  – FFM 14.08.

Heute wurden wir um halb 9 vom Wecker geweckt. Um kurz vor 10 kamen unsere kelsterbacher Freunde, die angekündigt hatten für den Tag mitfahren zu wollen und wir konnten ablegen.

Als wir Frankfurt gegen 16 Uhr erreichten, wurden wir von Robin Wood Aktivisten, die sich mit einem riesigen Transparent vom Holbeinsteg abseilten, empfangen. Mit dem Banner mit der Aufschrift „Ruhestörer! Klimakiller! Fraport kielholen!“ protestierten sie gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens. Die Kletteraktion wurde beendet, indem sich die Aktivisten auf das vorbeifahrende Floß abseilten. Durch das schöne Wetter waren am Ufer lauter Passanten versammelt, die die Aktion aufmerksam verfolgten und das Floß später an der Anlegestelle empfingen. Später gab es von Mitgliedern des Netzwerks Umwelt und Klima Rhein-Main eine Informationsrunde zum Thema Gesamtbelastungsstudie. Wer mehr über die Forderungen des Netzwerks, in dem Robin Wood auch vertreten ist, wissen möchte, kann sich unter www.umwelt-klima-rheinmain.net informieren. Bis in die späten Abendstunden kamen viele Spaziergänger und Besucher vorbei. Es gab tolle Gespräche und wir wurden viel Infomaterial los.

Uli und Oliver mussten uns heute leider verlassen, dafür kamen aber Simon und Benni.

Crew: Alex V., Alex G., Aglaia, Dagmar, Juri, Willfried, Simon, Benni

August 14 2010

ROBIN WOOD Aktion über dem Main

Im Rahmen der Floßtour seilten sich am 14. August gegen 15.30 Uhr zwei AktivistInnen von ROBIN WOOD vom Holbeinsteg in Frankfurt ab und entrollten ein 7 mal 8 Meter großes Transparent über dem Main. Es trug die Aufschrift „Ruhestörer! Klimakiller! Fraport kielholen!“. Kielholen bezeichnet eine frühere Form der Disziplinarstrafe auf hoher See.

Aktion gegen die Fraport in FFM Fotot: ROBIN WOOD

Aktion gegen die Fraport in FFM Fotot: ROBIN WOOD

Der Flughafenbetreiber Fraport steht insbesondere für den Bau der Landebahn Nord-West in der Kritik. Er führt zu einer Zunahme der jährlichen Flugbewegungen von 500.000 auf 750.000, technisch möglich wären bis zu einer Million. Dabei ist Fliegen das klimaschädlichste Fortbewegungsmittel. Flugzeugabgase setzen eine Vielzahl klimawirksamer Stoffe frei, die aufgrund der Höhe der Freisetzung um ein Vielfaches schädlicher sind als am Boden.

Die Lebensqualität der Rhein-Main-Region wird nicht nur durch Emissionen schwer belastet, sondern auch durch den stetig steigenden Fluglärm. Die Politik bricht ihr vor Baubeginn der Landebahn Nord-West gegebenes Versprechen, ein absolutes Nachtflugverbot von 23 Uhr bis 5 Uhr einzuführen. Die hessische Landeregierung legte gegen das Urteil des VGH in Kassel zum Planfeststellungsbeschluss Revision ein. Sie befürwortet auch eine Änderung des Luftfahrtgesetzes auf Bundesebene.

August 06 2010

Floßlogbuch Teil 3 Mannheim – Mainz

Das Floß hat nun beinahe die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht und irgendwie verwechselten wir wohl Heidelberg und Mannheim, weil das Floß in Heidelberg lag und es eine Aktion gegen das Kohlekraftwerk in Mannheim gab. Nun ja, vielleicht wollten wir ja auch nur unseren taktischen Gegner verwirren.
Und so treibt das Floß weiter… nun noch über den Neckar und dann ab Mannheim den Rhein hinab, der die meistbefahrene Schifffahrtsstraße in Europa ist und deshalb auch nicht ganz ungefährlich.

Heidelberg – Mannheim 04.08.

Nach einem schnellen Frühstück brechen wir schon um neun Uhr morgens auf, da wir gut 20 km Fahrt und zwei Schleusen vor uns haben. Nach der Kranbesetzung am Dienstag in Mannheim ist die WaSchPo offensichtlich recht nervös und begleitet uns. An der Feudenheimer Schleuse haben sie wohl Sorge, dass sie nicht mitkommen und wollen bei Rotlicht noch vor uns und einem Schubverband in die Schleuse einfahren. Dafür handeln sie sich einen Anpfiff des Schleusenwärters ein: “Ja macht nur mit eurer Nußschale, wenn der Schuber nicht bremsen kann, seid ihr platt wie ne Flunder!”.

In Mannheim ist leider nicht viel los, das Neckarufer ist nicht gerade eine Flaniermeile. Kurz nach unserer Ankunft legt aber ein Passagierschiff an und eine Gruppe Kinder mit ihren Eltern steigt aus und bestaunt begeistert das Floß. Da wir ohnehin noch einmal umlegen müssen, nehmen wir die Kinder ein Stück mit.

Nachmittags kommt Domenic dazu, der eigentlich eine ganze Woche mitfahren wollte, aber nun doch nur bis Freitag Zeit hat. Abends gibt es zur Abwechslung mal Bulgur mit Gemüse und Hanna stattet uns einen Übernachtungsbesuch ab.

Crew: Daniel, Guzzi, Stefan, Alex, Willfried, Oliver, Simon, Benni, Uli, Domenic, Hanna

Mannheim 05.08.

Nach dem es in der Nacht und den Vormittag über kräftig geregnet hat, findet unser Infostand eher geringes Interesse. Erst gegen abend kommen noch einige Spaziergänger vorbei.
So nutzen wir den Tag, um gründlich aufzuräumen und zu sortieren und neues Infomaterial zu bestellen. Auch diverse wichtige Einkäufe und andere Orgaarbeiten können wir erledigen. Alex besorgt ein neues Ankerlicht und strahlend weiße Festmacherleinen. Außerdem erstellen wir kleine Infotafeln für unser Meeresspiegelanstiegsmodell und eine Übersicht über den CO2-Ausstoß verschiedener Verkehrsmittel.

Simon und Benni müssen uns leider verlassen, dafür kommt Jule wieder an Bord (liebe Grüße von dieser an erstere nach Bielefeld (-: ).

Crew: Guzzi, Stefan, Willfried, Alex, Uli, Jule

Mannheim – Worms 06.08.

Trotz Großstadt hatten wir eine relativ ruhige, entspannte Nacht. Am Morgen haben wir eine Brötchentüte auf dem Steiger gefunden…woher sie auch immer kam? Pünktlich zum Frühstück kamen Oliver und Birgit an…nur Christian ließ wie immer noch auf sich warten. Als er dann endlich da war (nach 8stündiger Reise und Fußmarsch aus Köln) ging es gegen halb 11 los Richtung Worms.
Zufällig hatte die WaSchPo heute die selbe Richtung und so konnten wir ein Stück gemeinsam fahren. Nach nur wenigen Flusskilometern entlang hässlicher Industrieansiedlungen mündete der Neckar in den Rhein. Die Industrie wurde nun noch hässlicher und der Fluss schneller und dreckiger, was uns aber nicht vom “Rhein-Anbaden” abhalten konnte.
Wir nutzten die Gelegenheit ein vorbeifahrendes Kanu samt japanischen Insassen an uns fest zu machen und mit ihm zu plaudern. Nach einer erfolgreichen Ankerübung legten wir gegen halb 2 in Worms an.

Der Infostand wurde aufgebaut und stieß auf reges Interesse. Viele Kinder besuchten und bestaunten unser Floß und auch die Presse und das Radio waren da. Am Abend lud uns das SWR3 zu einem Liveinterview in den nah gelegenen Strandclub ein.
Ohne dass wir es bemerkten, hat sich Alex nach Hamburg abgesetzt…aus Angst von uns angekettet zu werden…aber er kommt ja morgen wieder! Nicht wahr? Andi stieß zu uns und nach Christians erfolgreichem Interview auch noch eine ganze Schar junger Mädels, die uns bis in den Sportboothafen begleiteten. Zum Kochen war es schon zu spät, also gabs mal wieder lecker Pfannekuchen.

Crew: Jule, Guzzi, Stefan, Willfried, Christian, Alex, Birgit, Oliver, Uli, Andi

Worms 07.08.

Strahlender Sonnenschein begrüßt uns am Morgen und nach einem ausgiebigen Frühstück verlegen wir das Floß zurück an den Anleger in Worms und bauen den Infostand auf. Das Wetter lockt viele Menschen an den Rhein und der Andrang an Floß und Infostand ist groß.
Auch die am Ufer aufgehängten Hängematten begeistern vorbeikommende Kinder. Die Sonne lädt nicht nur unsere Solarbatterien ordentlich auf, auch die seit Wochen feuchten Schwimmwesten können endlich getrocknet werden.
Am Abend gibt es noch einen kleinen Badeausflug in den gegenüberliegenden Altrheinarm, bevor wir am Abend zurück in den Jachthafen fahren.
Stefan musste heute leider fahren, dafür kommen Tina, Aglaia, Thorsten, Amadeo, Josi und David an Bord.
Auch Sara-Ann und Hanna kommen zu Kaffee und Kuchen vorbei, müssen abends aber leider wieder nach Hause.

Crew: Guzzi, Oliver, Uli, Christian, Jule, Willfried, Tina, Aglaia, Thorsten, Amadeo, Josi, David

August 03 2010

Kranbesetzung gegen Kohlekraftwerk Mannheim

Heute gegen 6.22 Uhr wurden Aktive von ROBIN WOOD auf einem Kran der Baustelle des Kohlekraftwerks Mannheim von Bauarbeitern entdeckt.

ROBIN WOOD Kranbesetzung am Kohlekraftwerk Mannheim (Foto: ROBIN WOOD)

Darauf hin entrollten sie ein kleines TransparentSaubere Kohle ist eine dreckige Lüge” und bereiten derzeit das Ausrollen eines größeren Transparentes vor. Gegen 9 Uhr entrollten sie das Transparent, auf dem der Baustopp des Kraftwerks gefordert wurde. Der Zusatz lautete: “Climate Justice Now“.

Das Kohlekraftwerk Mannheim wird von RWE und EnBW derzeit gebaut und soll mehr als 3 Mio. Tonnen Kohlendioxid ausstoßen. ROBIN WOOD wendet sich strikt gegen den Neubau von Kohlekraftwerken.

Die Polizei war entspannt, ebenso die Kraftwerksbetreiber und sie sagten, dass sie eine bevorstehende Aktion ahnten, konnten es aber scheinbar nicht verhindern.

Gegen 10.30 Uhr kletterten die Aktiven vom Kran und konnten nach einer Personalienfeststellung das Kraftwerk, samt Transparent und Material verlassen. Die Betreibergesellschaft prüft eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Eine Anklage wegen einer ähnlichen Aktion vor zwei Jahren am gleichen Standort erwies sich als gegenstandslos.

July 27 2010

Floßlogbuch Teil 2 Bad Wimpfen – Heidelberg

In Heilbronn starten wir mit Mark Twain im Gepäck, der die selbe Strecke vor 130 Jahren auch schon mit dem Floß befuhr. Hier gibt es nun die aktuellen Logbucheinträge:

Heilbronn – Bad Wimpfen 27.07.

Gegen 9.00 Uhr hatten wir eine Arbeitsbesprechung, das Wetter war  nicht sonderlich schön und wir legten früh ab. Vorher versorgten wir uns noch mit dem nötigsten und wurden vom Reformhaus Mayer großzügig beschenkt – für die nächsten Tage haben wir ausgesorgt.

Wir fuhren den Altarm zurück und nahmen den Weg über den “Kanal”, der Neckar heißt. Hinter der Schleuse und vor dem Kohlekraftwerk erwarteten uns Boote der Wasserschutzpolizei welche zwischen uns und dem Kai Position bezogen hatten um ständig mit auf gleicher Höhe zu bleiben.

Das Kohlekraftwerk ist das zweitgrößte Kohlendioxidemitent in Baden-Würtember und so bedachten wir es auch mit einer Mini-Ansprache per Megaphon.

In Bad Wimpfen angekommen bauten wir unseren Infostand auf und wurden von vielen Fahrradfahrern besucht, welche das Floss neugierug unf interessiert unter die Lupe nahmen. Jule, Benni, Guzzi, Lena und Simon hängten Seile in eine am Floss gelgene Trauerweide und übten ein wenig “Retten aus dem Baum”.

Während dessen trafen 3 Polizeibeamte ein, welche sich über eine mögliche (Kletter-)Aktion am Bad Wimpfener Chemiewerk “Solvay” sorgen machten,  da einige engagierte Bürger gegenüber der Polzei mit viel “Zivilcourage” ihre Bedenken via 110 geäußert hatten. Während dessen kam Günter in den Genuss einer persönlichen Präsentation des Werkes durch die Geschäftsführung, in welche darauf hingewiesen wurd, dass sich das Unternehmen um Umweltschutz bemühe. Die Nervosität wird verständlich, wenn klar ist, dass dieses Werk der letzte große FCKW-Produzent in Deutschland war, gegen den massiv protestiert wurde, bis die Produktion eingestellt wurde.

Anschließend gingen einige der Crew schwimmen und wir verbrachten einen gemütlichen Abend auf dem Floss mit sternenklarem Himmel und feierten Guzzis Geburtstag.

Necharelz-Mosbach 28.07.

Schon früh machten wir uns los, um den Neckar hinabzugleiten, vorbei an alten Burgen und Weinbergen. Nur das Wetter spielte wieder nicht mit, doch dazu später mehr…

July 23 2010

Floßlogbuch Teil 1 – Stuttgart bis Heilbronn

Die Floßtour ist gestartet und hier nun das Logbuch der ersten Floßtage in Bad Cannstatt. Dieser Artikel wird regelmäßig mit den Logbucheinträgen der nächsten Tage bis Heilbronn aktualisiert.

Stuttgart-Bad Cannstatt (20-22.07.)

Nachdem wir unser Floß ROBINA WALD II in Stuttgart-Hofen zusammengebaut hatten, begann die Floßtour 2010 unter dem Motto „KLAR ZUM ENTERN – KLIMASCHUTZ SELBER MACHEN“. Es gab anfänglich unerwartete Diskussionen mit regionalen Behörden, die von uns eine Anmeldung als Sondertransport verlangten, obwohl wir seit 2 Jahren als Kleinfahrzeug zugelassen und ohne spezielle Genehmigung unterwegs sind. Auf dem Weg vom Aufbauort zum Startpunkt der Tour in Stuttgart-Bad Cannstatt begrüßten zwei Aktivisten von Robin Wood das Floß, indem sie sich mit einem großen Transparent mit der Aufschrift „Klimaschutz statt Kohleschmutz“ an der Brücke am Kohlekraftwerk von EnBW im Stadtteil Münster auf das Floß abseilten.

Aktion am Stuttgarter Kohlekraftwerk der EnBW am 20.07.10 auf dem Weg nach Cannstatt (Foto: C. Grodotzki/ROBIN WOOD)


Bei unserer Ankunft in Bad Cannstatt wurden wir von JournalistInnen empfangen, die viele Fragen zu unserem Projekt hatten — am nächsten Tag erschienen dann auch mehrere Artikel in Zeitungen über die Floßtour. Neben der Arbeit am Robin Wood Infostand unterstützte die Floßcrew den lokalen Protest gegen das Milliardengrab der Deutschen Bahn, Stuttgart 21, mit einem riesigen Transparent an einer Fußgängerbrücke über dem Neckar. Über das Transparent freuten sich zahlreiche PassantInnen, die uns auf dem Floß besuchten. Um so enttäuschter waren sie, als es auf Anordnung des Ordnungsamts entfernt und dabei von einem Beamten beschädigt wurde.

Die seit Tagen herrschende Hitze und Schwüle wäre schwer erträglich, gäbe es nicht den Neckar zum gelegentlichen abkühlen. Wir nutzten die Zeit in Cannstatt auch, um letzte Vorbereitungen und Besorgungen für die Tour zu erledigen.
Zwischendrin fanden wir noch Zeit, aus Treibholz ein kleines Beifloß zu konstruieren. Nur so zu Übungszwecken… Wir tauften es auf den Namen Sebastian, praktischerweise trieb auch ein entsprechendes Schild an.

Bad Cannstatt – Ludwigsburg (22.7.)

Es war für manche von uns eine kurze Nacht: ein Gewitterregen durchfeuchtete die draußen schlafenden etwas. Wir verließen Stuttgart am Donnerstag gegen 10:30. Nach den hoffentlich letzten bürokratischen Hürden — einer kurzen Abnahme des Floßes durch die Wasserschutzpolizei — machten wir uns auf den Weg nach Ludwigsburg, wo wir nach ca. 6 Stunden eintrafen.
Der Abschied von unserem selbst gebauten Beifloß „Sebastian“ fiel uns schwer, doch mussten wir es zügigerem Vorankommen opfern.

Floß on Tour (Foto: C.Grodotzki/ROBIN WOOD)

Floß on Tour (Foto: C.Grodotzki/ROBIN WOOD)

Nach sechsstündiger Fahrt wurden wir in Ludwigsburg Hoheneck von ungeduldigen Passanten erwartet, die trotz Regens und unserer Verspätung an der Anlände ausgeharrt hatten um mit ihren Kindern das Floß zu stürmen und unseren Infostand zu begutachten. Den Rest des Abends verbrachten wir in gemütlicher Regenrunde auf dem Floß und warteten ungeduldig auf Sani-Christoph der uns zu später Stunde mit Unmengen Pommes und lokalem Malzgetränk versorgte.

Ludwigsburg – Besigheim, 23.7.

Jule und Benni starteten, wie am Abend zuvor geplant, heute schon um 7.00 früh den Motor da wir bis Besigheim eine weite Strecke vor uns hatten. Die restliche Teil der Crew wachte erst in Marbach auf, wo wir wegen kurzzeitigen Motorproblemen anlegen mussten. Die Ursache des Motorproblems wurde jedoch von Benni und Jule schnell gefunden und konnte in guter Teamarbeit schnell behoben werden.

Jules langer Tag (Foto: C.Godotzki/ROBIN WOOD)

Jules langer Tag (Foto: C.Godotzki/ROBIN WOOD)

Nun konnten wir nun unsere Fahrt in Richtung Besigheim fortsetzen. Als wir nach neunstündiger Fahrt unseren Anleger in Besigheim erreicht hatten, war einem Großteil der Crew die Erschöpfung anzusehen. Günther übernahm die Infoarbeit in der schönen Besigheimer Altstadt und verteilte unsere neuen Floßtour-Klimaflyer. Den Abend verbrachten wir an unserem idyllischen Anlegeplatz und nutzten dies, um an diesem verregneten Abend die nächsten Tage zu planen und zu organisieren.

Crew: Alex, Günther, Gerrit, Jule, Lena, Wilfried, Kei, Punky, Benni, Simon, Michi, Christoph

Besigheim – Lauffen, 24. 7.

Bereits am frühen Morgens hatten wir Besuch: Zwei nette junge Herren der Zivilpolizei beobachteten uns unauffällig beim Zähneputzen, waren aber vermutlich wie immer aus “rein privatem Interesse” da. Als unsere Zelte abgebaut waren ging die Reise zügig los. Bereits nach der ersten Schleuse warteten die ersten Interessierten in einem blauen Boot auf uns, welches uns auf dem ganzen Weg begleitete. Auch auf dem weiteren Weg wurden wir zu Wasser und Land begleitet, führte unsere Strecke doch am Atomkraftwerk Neckarwestheim vorbei. Zunächst machten wir einen kleinen Ausflug mit dem Schlauchboot, welcher von einem Polizeiboot begleitet wurde. Dabei stellten wir fest, dass wir bereits von weiteren Polizeieinheiten (samt Hunden) erwartet wurden. Als auf Höhe des Kraftwerkes neben dem großen und dem kleinen Polizeiboot noch ein Weiteres auftauchte, fühlten wir uns verpflichtet, deren Geschwindigkeit und Wendigkeit zu testen.

Verfolgungsjagd vor dem AKW Neckarwestheim (Foto: ROBIN WOOD)

Diverse Schlauchboot- und Floßmanöver wurden von der Forderung begleitet, Neckarwestheim und alle anderen Atomkraftwerke bzw. -anlagen endlich vom Netz zu nehmen. Dies wurde der Polizei lautstark per Megaphon kund getan. Nach der wilden Verfolgungsjagd nahmen wir ein Bad im nun “wohl temperierten” Neckar. Die reißende Strömung des Neckaraltarmes, die die Leistung des Floßmotores und die Fahrkünste des Fahrers unter Probe stellte, bereitete uns dabei großte Freude. “Strahlend” kamen wir aus dem Wasser, leisteten noch weitere Infoarbeit und wurden von der Ortsgruppe des BUND und Christians Familie besucht. Am Abend gingen einige nach einem anstrengenden Tag früh schlafen, andere Flößer mischten sich bei der italienischen Nacht unter die Lauffener.

Crew: Alex, Günther, Gerrit, Jule, Lena, Wilfried, Punky, Benni, Simon, Aglaia

Lauffen- Heilbronn, 25.7.

Wir wurden in Lauffen von herrlicher Morgensonne geweckt. Als wir gefrühstückt hatten, kamen Barbara und Jürgen vom BUND Lauffen unserer Einladung nach und begleiteten uns bis Horkheim. Sie bereicherten uns mit ihrer Wissen zu lokalen Themen wie Landschaft, Wirtschaft und Politikgeschehen, wie z.B. die Ausweitung der Schiffsverkehr auf dem Neckar und die daraus resultierenden ökologischen Folgen.
Nachdem wir uns die ersten Kilometer bei traumhaften Wetter treiben ließen, kam es zu einer Meuterei gegen Kaptain Punky mit anschließender Wasserschlacht im angenehm kühlen Neckar. Ebenfalls zugestiegen waren Lenas Eltern, die dafür sorgten, dass die Dienstkleidung der Crew gewaschen wird. In Heilbronn angekommen wurde schnell der Infostand aufgebaut. Aufgrund der zentralen Lage unseres Steigers direkt an der Promenade der Stadt, freuten wir uns über viele neugierige Besucher und bekamen viel Zuspruch. Am Abend kochten wir Reis mit Bohnen und Sojageschnetzeltem und planten anschließend den Ablauf der nächsten Tage.
Die Nacht verbrachten wir in einen nahe gelegenen Yachthafen, um am nächsten Morgen zurück an den zentral gelegenen Anleger zwischen der Heilbronner Taxifähre und dem Theaterschiff anzulegen.

Crew: Aglaia, Simon, Benni, Punky, Wilfried, Jürgen, Jule, Guzzi, Gerrit, Günther, Barbara, Alex, Daniel

Heilbronn

Heute ging es zurück zu unserem Anleger mitten an der Fußgängerzone, wo sich auch bereits viele Interessierte einfanden. Einige von uns gingen zu den Anti-Atomprotesten des Energiewendebündisses Heilbronn. “Sofortiger Atomaustieg” hieß es zu Beginn der Kundgebung und später kam die Demo auch bei uns am Floß vorbei. Mit dem Kohlekraftwerk steht in Heilbronn der zweitgrößte Kohledioxidemittent in Baden-Würtemberg, auch dies ist Thema des Bündnisses. Kurz darauf zog die Demo weiter.

kurze Kungebung am Floß (Foto: Daniel Häfner/ ROBIN WOOD)

kurze Kungebung am Floß (Foto: Daniel Häfner/ ROBIN WOOD)

Gemütlich ist unser Liegeplatz nicht gerade, aber wir haben die Großstadt genutzt um unsere Vorräte aufzufüllen und auch viel Hilfe wurde uns angeboten. Den Rest des Tages schüttete es ganz schön, trotzdem besuchten uns viele Menschen und auch zwei Journalisten fanden den Weg zu uns. Das Kohlekraftwerk wurde immer wieder Thema.

Mark Twain bereiste den Neckar auch auf einem Floß und zwar ab Heilbronn. Deshalb las uns Jule heute abend aus seinem Buch “Bummel durch Europa” das entsprechende Kapitel vor. Unser heute passendes Zitat: “Eine Mütze voll Regen verursacht im Neckar Hochwasser, und ein Zuber voll führt eine Überschwemmung herbei.”

Erste Aktionen auf dem Floß

Bereits am Montag beteiligte sich unsere Floßcrew in Stuttgart an der Montagsdemonstration gegen das sinnlose Milliardenprojekt Stuttgart 21.

Am Dienstag startete das Floß dann hochoffiziell in Stuttgart Bad-Cannstatt unter großem Presserummel. “Klimaschutz selbst gemacht” – und “Klimaschutz von unten” sind die Themen der Tour und diese sind vielfältig. Unsere Aktive wollen Menschen bewegen, selbst tätig zu werden und in die lokalen Probleme einzugreifen. Und dies kann von der Solaranlage auf dem Dach bis hin zu Aktionen des zivilen Ungehorsams gehen.

Einige Tipps haben die Aktiven in einem Flyer zusammengefasst, und wissen, dass auch dies nicht reicht. Klimaschutz ist mehr als “eine Energiesparlampe einzuschrauben” und was genau dies sein kann, darüber wollen sie mit den Menschen im nächsten Monat ins Gespräch kommen.

Aktion gegen das Klimakiller-Kraftwerk von EnBW

Aktion gegen das Klimakiller-Kraftwerk von EnBW

Wie vielfältig das Thema Klimaschutz ist zeigte auch schon eine Aktion am ersten Tag. Unsere Aktiven seilten sich von einer Brücke ab, um gegen das Kohlekraftwerk von EnBW zu protestieren. Jeder und jede kann zu einem Ökostromanbieter wechseln, um den Konzernen das Geld für ihre klimaschädliche Politik zu entziehen. Insgesamt müssen wir aber daran arbeiten, dass nur noch Ökostrom aus der Steckdose kommt – immer und überall und am liebsten sofort.

Aber dazu und von den Erfahrungen auf dem Floß mehr in den nächsten Tagen, hier, bei Twitter und auf der Seite der Floßtour.

July 13 2010

Floßtour “Klimaschutz selbst gemacht”

Am 20. Juli startet sie  – die Floßtour für “Klimaschutz von unten”. In Stuttgart geht es los und dann über Neckar, Rhein und Main bis nach Frankfurt.

An der Strecke gibt es verschiedene Orte, an denen ROBIN WOOD für den Klimaschutz aktiv ist: Stuttgart 21, das Kohlekraftwerk in Mannheim oder der Ausbau des Frankfurter Flughafens. Und da wollen die Aktiven von ROBIN WOOD Menschen für einen Klimaschutz von unten begeistern. Eine Energiesparlampe einzuschrauben und Ökostrom zu beziehen ist notwendig, aber es reicht eben nicht aus, sich dem Klimachaos entgegen zu stellen. Da müssen die Menschen selbst aktiv werden: z.B. für eine andere Verkehrs- und Energiepolitik. Was eben nicht selbst gemacht wird….

Protest gegen das Mittlerweile eingestellte Projekt des Kohlekraftwerks in Düsseldorf im Jahr 2007 / Foto : Daniel Häfner

Protest gegen das mittlerweile eingestellte Projekt des Kohlekraftwerks in Düsseldorf bei der Floßtour im Jahr 2007 / Foto : Daniel Häfner

Alle sind herzlich eingeladen, die Aktiven auf dem Floß zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mit einer Solaranlage und Solarladegeräten an Bord gibt es auch praktischen Gesprächsstoff, und Infomaterial gibt es natürlich auch. So kann an Bord direkt zu einem Ökostromanbieter gewechselt werden.

Weitere Informationen, z.B. zu den Anlegestellen gibt es unter www.flosstour.de

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl